19. Sonne, Strand und mehr

Blau. Der Blick aus der Dachluke versprach einiges. „Schau mal, Sonne!“ Schnelles Frühstück und mit dem Fahrrad ab zu einem zweiten Café am Hafen. Einfach faul in der Sonne sitzen und Menschenskino genießen. Im Anschluss schlendern und noch paar Mitbringsel besorgen, für die Blumengießer und Briefkastenleerer daheim. Ein Fischbrötchen am Hafen und zurück zum Camper, Strandtasche packen.
Am gestrigen Tag haben wir eine wunderschöne Badestelle entdeckt, zu dir zog es uns nun magisch. Strand, Steg, See und Sonne. Was will man mehr? Einige wenige waren ebenfalls hier und davon wieder wenige (4) waren sogar im Wasser. Aber das war uns dann doch zu kalt. Wir gammelten lieber auf dem fatboy, lasen, ließen die Gedanken schweifen, hörten Hörbuch, spielten Crossboule und steckten unsere Füße ins Wasser. Uii, doch ganz schön frisch. Die Norddeutschen sind halt hart im nehmen! Also lieber wieder am Strand räkeln und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
Nach einem Abendessen im Camper, spielten wir noch eine Runde Kubb und zogen dabei neugierige Campingplatzblicke auf uns. Mit kleinen Stöcken versucht man bei diesem Spiel die gegnerischen Holzsteine umzuwerfen. Macht echt Spaß. 2 Spiele, 2 Gewinner. Wir einigten uns nach dem Remis aufzuhören. Wir sind beide keine guten Verlierer und der Camper ist für schlechte Laune einfach zu klein.
Ein Abendspaziergang am See, eine Dusche im Campingsanitärhaus und schon wieder ein Urlaubstag zu Ende. Und mit ihm auch schon fast die ganze Reise. Unserem kleinen Camper fehlt die Straße. Der Kühlschrank kühlt schon nicht mehr richtig und das Licht flackert auch in regelmäßigen Abständen. Ja ja kleiner Camper. Morgen darfst du wieder auf Tour und deine Batterien richtig aufladen. 4 Nächte ohne große Bewegung sind einfach zu viel für unseren kleinen Orangen Freund!

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