Tag 1. Abholen, einparken, einpacken, auspacken, umpacken , ausparken

Abholen:
Pünktlich um 09 Uhr stehen wir vor den Toren von Südcaravan. Es ist kalt und nieselig.
Unser Camper ist jedoch orange wie die Sonne, hat nur 20.000 Kilometer auf der Uhr und sieht aus wie neu. FREU!!!
Einweisung ist super. Vom Blinker bis zur Gasanlage, alles wird genauestens erklärt.
Zur Toilette gibt’s natürlich auch Tipps und Tricks des Camperprofis. „Nebenan beim Campingbedarf gibt es spezielles Klopapier. Das zersetzt sich schneller und macht keine Verstopfung“. Wir schlagen zu und mein Mann beschließt: „Du fährst, schließlich kennst du dich hier noch aus und du musst es ja üben.“ Gesagt, getan. 5,75 Meter Länge und 2,75 Meter Höhe sind doch minimal größer als mein Fiat 500. Fährt sich aber erstaunlich gut. Ganz neue Blickwinkel auf die Straße erstrecken sich vor und neben mir. Ich kann an der Ampel in die Fahrerkabine eines LKW Fahrers blicken. Nein, den Anblick muss man nicht gesehen haben.

Einparken:
Erste Schwierigkeiten bereitet mir jedoch das rückwärts einparken. Trotz Rückfahrkamera ,totale Verzweiflung. Mein Mann übernimmt das Steuer. Peinlich. Fühle mich doch Emanzipiert und erfülle doch alle Frauen Klischees.

Einpacken:
Camperkram
– Kabeltrommel 50 Meter
– Schlauch für Frischwasser
– Klebeband
– Schmutzfangmatte
– Campingstühle
– Campingtisch
– Gießkanne
– Eimer
– Handschuhe für Fäkalentleerung ( Einmalhandschuhe in der box)
– Feuerzeug
– Grill
– Grillkohle
– Handbesen
– Staubfangtücher
– Allzwecktücher feucht
– Plastikboxen mit Schubfächern

Küche
– Pfanne groß
– großer Topf
– 4 Teller
– 4x Besteck
– 2 große Müslischalen
– Kaffeefilter Keramik zum aufbrühen
– kleine Kaffeekanne
– Brotmesser
– langes scharfes Messer
– 4 Tassen
– 4 Gläser
– 4 Plastikbecher
– 4 Schneidebretter klein
– Kochlöffel
– Flaschenöffner
– Dosenöffner
– Gewürze in einer Plastikschubbox
– Nahrungsmittel
– Wasser in Plastikflaschen
– großes Sieb
– Spaghettizange
– Salatbesteck
– Salatschüssel
– Grillzange
– Schere
– Zipperbeutel
– Küchenrolle
– Antirutschmatte auf Rolle (Ikea)
– Soßenlöffel
– Müllbeutel

Wäsche
– Bettzeug
– Handtücher in einer Plastikbox
– Geschirrtücher und Spüllappen (kam man nie genug dabei haben)
– Wolldecke
– Leintuch
– Waschmittel
– Wäscheleine
– Wäscheklammern
– faltbarer Wäschesack

Bad
– Waschzeug in zwei aufhängbaren Waschbeuteln
– Bademäntel
– Föhn

Kleidung
– Sommer, Herbst und Winter, man weiß ja nicht was der deutsche Herbst so mit sich bringt
– Sportkleidung
– Schuhe
– Badezeug
– Regenjacken und Hosen
– Wanderschuhe
– Badesachen
– Hausschuhe
– Badeschlappen

Spiel und Spaß
– Luftmatratzen
– fat boy (aufblasbar)
– Brettspiele
– e Books
– Handys, Kabel in einer box, i pad, Adapterkabel
– Reiseführer
– Schnurloslautsprecher mit Handyladefunktion
– Sonnenbrillen
– Autoatlas
– handyrouter mit Datentarif
– Fahrräder 2
– Regenschirm

Auspacken und Umpacken:
Alles was groß und/oder 4x vorhanden, wurde gegen klein und 2x ausgetauscht. Ist einfach kein Platz für groß vorhanden.
Also rein in Schubladen. Raus aus Schubladen. Jedes Ding braucht seinen Platz! Nur so kann man Ordnung schaffen und auch halten. Daher wurden noch angeschafft:
2 Türhaken aus Edelstahl. Um nasse Handtücher und Bademäntel aufzuhängen. Platzierung Außenseite der Badtüre.
2 Saugnapfhaken. Diese können am Metall oberhalb der Seitentür befestigt werden. Fertig ist eine prima Garderobe.
Prima wäre auch eine kleine Schmutzwanne für die Schuhe. Haben wir aber leider nicht dabei.

Ausparken:
Nach unglaublichen 5 Stunden fahren wir endlich vom Hof! Schland wir kommen! Unser erstes Ziel: die Pfalz.
Unsere Beherberger. Familie Fischer auf ihrem Kürbishof „Hitscherhof“ in Massweiler mit angeschlossener Rollrasenfirma. Und auf einem solchen dürfen wir parken. Gute erste Nacht!

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