Tag 21. Enger wirds nimmer – Höhlen und Gasse. Viel Platz zu Hause

Genau drei Wochen haben wir uns auf diesen engen Tag vorbereitet. Wir haben in einer Puppenküche gekocht, haben uns in einer winzigen Dusche gesäubert, und uns in unserem wahnsinnig engen Gang aneinander vorbei gedrückt (was schier unmöglich ist). Und alles nur um dem heutigen Tag gewappnet zu sein.
Unser erster Stopp, Tiefenhöle Laichingen. 55 Meter abwärts, über rutschige Metallleitern und enge Durchgänge. Jeder m2 von der Natur gemacht. Wieder mal sind wir beeindruckt. Auch Tropfsteine finden sich in der Höhle. Aber vor allem ist sie tief. Und eng. Und schwindelerregend! Mein Herz klopft. Aber überall sind Geländer an denen man sich fest halten kann. Als wir wieder oben waren, klopft mein Herz aus ganz anderen Gründen. Anstrengend so ein Aufstieg über so viele Stufen.
Wir fahren weiter und stoppen kurz am Blautopf in Blaubeuren. So blau! Man bekommt Lust reinzuspringen. Natürlich strengstens verboten! Die dahinter verborgenen Höhlen sind unglaublich schön. Aber für Publikum immer noch verborgen. Wir können sie nur auf Bildern bewundern.
Wir fahren weiter und legen in Reutlingen eine Pause ein. Dort finden wir die engste Straße der Welt. Man kann sich gerade so durchquetschen. Ein spätes Mittagessen in der Sonne. Eine Nachricht unserer Freunde: „Und, schon daheim? Euer Urlaub findet ja kein ende!“ Doch nun fuhren wir wirklich nach Hause.
Dort erwartete uns viiiiiiieeeeeel Platz, ein Blumenstrauß und ein Schild: „Willkommen zu Hause!“
Ein schöner Abschluss für einen unglaublich schönen Urlaub.

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