Tag 9. Matsch, bike und Baumriesen

Der gestrige Urwaldpfad hatte es meinem Mann angetan. Es glitzerte in seinen Augen: „Morgen fahren wir hier mit dem Mtb.“
Tja, der Morgen kam und mit ihm der Regen. „Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Ausrüstung“ höre ich auf meinen Einwand. Also Regenhose und Jacke über das Fahrraddress gezogen und los geht’s. Matschig hinauf und dann flowig und schnell durch den Urwald runter. Zurück am See, sind wir matschig, glücklich und nur etwas nass. Unterm Blätterwald ist man vor Regen einigermaßen geschützt. Für meine aufopferungsvolle Rolle als Begleitfahrerin werde ich mit einem fetten grinsen meines Mannes belohnt. Ja, singeltrails auf Waldboden machen ihn einfach glücklich (und mich auch).

Wir ziehen weiter Richtung Rheinhardswald bei der Sababurg (Dornröschenschloss). Hier finden sich auf schön angelegten Waldwegen wunderschöne und bis zu 600 Jahre alte Baumriesen. Was könnten die uns wohl alles erzählen? Die Natur ist einfach unglaublich, wenn sie solche Waldgestalten zuwege bringt. Wieder einmal können wir nur staunen.

Wir wagen im Anschluss einen kurzen Abstecher zum Dornröschenschloss. Doch das liegt wohl im 1000 jährigem Schlaf. Jedenfalls ist an der Kasse niemand zu finden.

Wir fahren zu einem von einem etwas wortkargen Holländer geführten Biohof und können dort unseren Camper unterstellen. Leider fühlen sich hier bei Bio alle Tiere wohl. Auch die Stechmücken. Wir beginnen uns zu verteidigen. Unser Camper gehört uns! Ausgang der Schlacht Stechmücken gegen Mensch. 4 Stiche auf der einen jedoch 8 tote auf der anderen Seite!

Schon fast Halbzeit. Bin gespannt auf unsere weitere Tour.

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